Pilzexkursion August/ September 2005

 

Nach dem grossen Interesse im letzten Jahr organisierte unser Pilzfachmann "Steinpilz" (Namens Turi Kislig)  4 dezentralisierte Gruppen um noch besser auf die verschiedenen Bedürfnisse einzugehen. Nachdem sich bei den ersten zwei Veranstaltungen die Pilze noch  nicht gross zeigten, sprossen sie am 14.9.2005 in Molbandone bei Schlittler's im wahrsten Sinn wie "Pilze aus dem Boden". Der reichliche Regen hatte dafür gesorgt, dass das "Pilzlerherz" auch noch den ganzen September lang schlag.

Schon kurz nach dem Zusammentreffen wurden die mitgebrachten Pilze identifiziert, Turi hatte schon bald alle Hände voller Pilze ... und von einigen auch giftige Sporen ;-)

Danach wurde es ernst und die rund 10 Piltzsucher zogen in den nahe gelegten Wald. Wir staunten über die Vielfältigkeit der Pilze und Turi machte uns darauf aufmerksam, dass der Standort der Pilze (Z.B. unter Eichen, auf Wiesen etc.) bei der Erkennung sehr hilfreich sein kann. Immer wieder erschallte von irgendwo her "TUUURIII" - dann wurde ein besonderes Exemplar gefunden.

 

Viele kannten bereits ihre Lieblingspilze, aber wenn ein Fachmann in der Nähe ist will man natürlich jeden Findling kennen lernen. Unser Grüpplein konzentrierte sich auf Röhrlinge, da es von dieser Sorte keinen tödlichen Pilz gibt, und auch keiner die Organe schädigen kann. Das Highlight war immer das Finden einen Steinpilzes, es blieb aber wenigen Auserwählten vorbehalten. Dafür war es um so einfacher Pantherpilze und grüne Knollenblätterpilze zu orten.

     

Nach dem die Körbe einiger Teilnehmer prallvoll waren, kehrten wir zu Schlittler's zurück, um bei einem Bierchen oder einem Glas Wein noch die letzten Unklarheiten zu beseitigen. Turi machte uns noch auf die regionalen Probleme aufmerksam, so sollte man keine Pilze in Weinbergen und Hansnussfelder pflücken - die Gefahr sei gross, dass die Pilze vom Spritzen sofort Gift aufnehmen könnten. Zu fortgeschrittener Zeit verrat uns der "Steinpilz" auch noch einige Rezepte, so sollte man vom Parasol den Hut nehmen und im Ei "à la piccata" braten - schon mancher hätte gefragt war für Fleisch es sein ;-)

Das Circolo Svizzero möcht auch an diese Stelle Arthur Kislig (Turi, Steinpilz) für seinen grossartigen Einsatz danken. Wir freuen uns alle schon auf das nächste Jahr!