Samichlaushock vom 6. Dezember 2007

Im letzten Jahr erwiesen etwa 50 Mitglieder dem Samichlaus die Ehre - das kleine Lokal in Bergolo platzte aus den Nähten ... deshalb organisierten wir das Treffen dieses Jahr im La Bertorella in Torre Bormida. Aber mit einer Steigerung auf 75 Personen hatte niemand gerechnet - so mussten einige mit dem "Säli" vorlieb nehmen. Um 17.00 Uhr waren dann alle Tische hübsch geschmückt und im Kerzenlicht entstand eine schöne vorweihnachtliche Stimmung.

Für einmal wurde auch kräftig geheizt, so dass niemand frieren musste. Einige fanden die Ausrede sich abzukühlen zu müssen, um den Glimmstengel zu entzünden ...

Um 18.00 Uhr hörten wir dann ein Klingeln vor der Türe - der Samichlaus mit dem Schmutzli kam aus dem tiefen Wald bei uns vorbei. In einem ersten Dialog mit dem Schmutzli frage er sich warum die Leute hier wohl alle Deutsch miteinander sprechen - er sei doch in Italien. Der Schmutzli meinte es könne sich wohl nur um Touristen handeln - der Samichlaus las in seinem goldenen Buch nach und meinte dann doch, dass alle Leute im Piemont wohnen würden.

Die Kinder freuten sich, dass der Samichlaus nur Gutes zu berichten hatte und durften ein Geschenk aus dem Sack nehmen. Dafür sangen sie ihm etwas vor - Jules der "Dirigent" sieht nun für die Zukunft der BormidaSingers kein Problem mehr. Sogar in Italienisch wurde ein Sprüchli vorgetragen, das freute vor allem den Schmutzli.

Der Samichlaus war diese Jahr sehr nett zu uns - wir hatten ihm ja letztes Jahr versprochen uns zu bessern. So gab es viel Lob für unsere Neumitglieder Mario und Verena, sowie für Michael und Cornelia - die sich kurz vorstellten. Auch hatte er über die umweltfreundliche Bianca, die schneckenliebende Anneliese, den umherirrenden Steinpilzturi, den baumpflanzenden Jules, der scharfgrasigen Elisabeth, die pilzsuchenden Trüffelhunde von Adriana und Geri, die hühnerkäseproduzierenden Annalisa, der hühnerliebenden Helga, dem sportlichen und tierliebenden Christian, der hahnbeinsprühenden Greta nur Gutes und Lustiges zu berichten. Der Samichlaus bedauerte sehr, dass er nun weiter müsse - es warte noch viel Arbeit auf ihn - gerne hätte er bei uns verweilt, aber in Italien seien nicht alle so brav wie wir :-) 

Gut gelaunt ging es dann zum Essen über - eine währschafte Minestrone und anschliessend die Spezialität des Hauses eine Farinata. Robi und Greta Dolf hatten wohl Angst vor dem Samichlaus, denn sie kamen erst als dieser schon gegangen war. Dafür machte Robi mit seiner Handorgel wieder alles gut - er sorgte für Hochstimmung mit Musik und Gesang.

Der Wein war schon ausgegangen - noch waren die "Üblichen" in heisse Diskussionen vertieft - da wurde es beim Abräumen durch die Wirtsleute auf einmal laut ... die Kerzen hatten die Tischtücher beschädigt. Höchste Zeit sich ins nächste Pup zu verziehen - der Wirt war wohl einer der Wenigen, dem der Samichlaus keine grosse Freude gemacht hat.

Ein ganz spezieller Dank an Max und Heiri - perfekt gemacht - wir haben Euch beim Christchindli für die nächsten Jahre reserviert. Auch den übrigen Organisatoren vielen Dank - und Marlène sei nicht unglücklich wegen dem Defizit ... vielleicht liegt ja eine Spende unter dem Weihnachtsbaum.