Nationalfeier vom 1. August 2008 im La Pieve

Bei der letzten musikalischen Darbietung waren wir mucksmäuschenstill und hingerissen, welch ein Genuss! Die CDs wechselten wie heisse Weggli um Mitternacht die Hände. Und wie das so ist, machten sich nun die ersten auf den Heimweg, alle rundum zufrieden und in guter Erinnerung an einen absolut gelungenen Anlass.

Maria von Ballmoos
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"Eine super 1. August-Feier 2008 und alles hat gestimmt"
 ...so und ähnlich lauteten die Kommentare von Teilnehmern an der diesjährigen Augustfeier. Um 18.00 und etwas später fanden an die 50 Mitglieder und Gäste den Weg zum La Pieve in Dogliani. Sicher ein weiter Weg für die aus dem Valle Bormida. Doch ein Weg, der sich gelohnt hat. Die Dekoration war Schweiz pur, viele Fahnen, Fähnchen und Schweizerkreuz-Kerzen!

Im gottlob schattigen, gedeckten Vorplatz erhielten wir durch den reichhaltigen Apéro einen Vorgeschmack auf das Essen. Während wir den Durst löschten, durften wir ein erstes Mal die musikalischen Klänge des Duos Silvio Orlandi und Elisa Aragno geniessen. Welch eigentümlicher Klang, diese Ghironda oder Drehleier,  zusammen mit der Gitarre und der wunderbaren Stimme von Elisa wirklich hörenswert.

Nach dieser ersten Kostprobe zogen wir uns in den Speisesaal zurück - der fast aus allen Nähten platzte - wo wir die 1.Augustansprache unseres Bundespräsidenten Pascal Couchepain anhörten. In der lauschigen Halle störte es niemanden, dass die Tonwidergabe nicht über alle Zweifel erhaben war.

 Auf jedem Teller war eine reife wunderschöne Nektarine platziert, ein Geschenk von Birsel und Massimo. Auf den Hinweis, dass die beiden eine Kiste Früchte zum Verkaufen mitgebracht hatten, verschwanden die 'Fruchtigen' aus dem Raum. Es folgten wie im Piemont üblich die Antipasti und vor den Primi gaben die beiden Musiker uns nochmals ihre Künste zum Besten, Elisa diesmal mit Querflöte; sie sind absolute Profis und musizieren mit unglaublich viel Gefühl und Hingabe. Schon gespannt warteten wir auf den Einsatz vor dem Dessert. Wir fanden aber genügend Zeit und Platz zum Schwatzen und uns austauschen und ein kurzer Regenschauer draussen kühlte allenfalls erhitzte Gemüter ab.