Herbstwanderung vom 2. Oktober 2009

Gleich zu Beginn unseren ganz grossen Dank an Peter. Du hast uns einen Super-Grillplatz bekanntgemacht und die Route war ebenfalls gut. Wir waren für die schattigen Stellen im Kastanienwald dankbar, die Hunde nicht minder. Und dir Kurt herzlichen Dank für die Leitung des heutigen Tages und deine Sägemehlspur, vergessen wir Josef und deine Glut nicht, auch dir denselben Dank.

Zurück zum Anfang: Wir, das heisst rund 50 Erwachsene plus Kinder trafen sich mitsamt 13 Hunden um 10.30 am Ausgangspunkt unterhalb der Kapelle San Sebastiano in Feisoglio. Der Tag verhiess uns beständiges und sonniges Wetter mit wenig Wind und so wurde es auch. Kurt bildete mit den schnelleren Wanderern die Vorhut und in weiser Voraussicht hat er für die etwas langsameren Gänger und uns 'Lumpensammler' an den neuralgischen Stellen eine Sägemehlspur gelegt. Man merke: Als Schlussläufer wird man zum Fährtenleser! Die Wanderung führte uns auf einem bequemen Wanderweg etwa 6km durch lichte Kastanienwälder und an Bauernhöfen vorbei zum Startort zurück. Beim Wildschweingehege stand sogar ein Sack voller Kartoffeln und einige Wanderlustige konnten nicht genug der rohen Knollen in die Umzäunung werfen. Die gesamte Wandergruppe wurde unterwegs länger und länger und nicht wenige versorgten sich mit am Boden liegenden Marronis (vielleicht auch Rosskastanien) und Pilzen aus den Feldern am Wegrand.

Etwas nach 12.00 waren auch die Sammler und die die Nachhut Bildenden am Grillplatz angelangt. Hier war Josef seit längerem am Werken und wie versprochen die Glut praktisch grillbereit. Wir fanden fast alle an den Tischen Platz und begannen, unsere Köstlichkeiten auszupacken und die Würste und Koteletts auf den Grill zu legen. Jetzt konnte der Tauschhandel von Wein, Fleisch, Brot, Salaten und letztlich Guetzlis beginnen, wie am türkischen Basar. Die Temperaturen waren auch während unserer mehrstündigen Mittagspause sehr angenehm, man stelle sich den Ort in der grössten Sommerhitze vor, da wäre unser Kotelett bereits im Rucksack gar geworden. Für eine kurze Auszeit oder Besinnungsminute stand uns das Kirchlein offen und es zog ab und zu jemanden ins kühlere Innere der Kapelle.

Mir hats gefallen, die Unterhaltung war sehr angeregt und die Lacher kamen nicht zu kurz. Wen wunderts, der allgemeine Aufbruch zog sich sehr in die Länge und die Letzten verliessen um 15.00 San Sebastiano.

Ganz herzlich

Maria von Ballmoos