Jahresausflug vom 11. Juni 2009

 

 

 

Kurz einige Fiat-, Lancia- und Alfa-Modelle besichtigen, dann war Zeit zum Mittagessen, draussen an der Wärme. Bald stellte sich die Frage, ob nun einmal oder mehrmals der Gang zum Büffet beschritten werden darf und wo gar die Nachspeisen seien. Die servierten Weine übrigens waren von hervorragender Qualität! Letztlich haben vermutlich alle gut und genügend gegessen und getrunken und das Dessert und der Café wurden sogar am Tisch serviert. Wir hatten noch etwas Zeit, uns unserem Wunschauto zu widmen, dann war Rückfahren angesagt. Klar, bei so heissem Wetter musste dieses mit einem Gelati-Zwischenstopp unterbrochen werden. 

Der heutige Tag ist so voller Eindrücke und bestimmt kann nur eine Kleinzahl dieser eingeordnet werden. Interessierten empfehle ich, 'googelt' doch einmal im Internet unter F.I.A.T oder FIAT und seht, welche Menge an Informationen auf euch wartet und darauf, gelesen zu werden. Auf jeden Fall hoffe ich, dass der diesjährige Ausflug in unvergesslicher Erinnerung bleibt. Vielleicht ist der Eindruck so nachhaltig, dass der eine oder andere von uns bald mit einem Fahrzeug der FIAT-Group das Südpiemont unsicher macht.

Maria von Ballmoos

     

Mit einer grossen Bildserie können wir uns aufgrund des Fotografierverbotes im Werk nicht brüsten, auch nicht damit, ein enormes Fitnessprogramm absolviert zu haben. Heute waren andere Grössen gefragt, eine gigantische Automobilproduktion und vor allem ein hoher Erlebniswert. 

Bei FIAT werden maximal 48 Personen zu Gruppenbesichtigungen akzeptiert. Diese Zahl war kurz vor Anmeldeschluss erreicht! Also mit dem grossen Car auf nach Turin! Unser Chauffeur Mario hat sowohl auf der Hin- wie auf der Rückfahrt Routen gewählt, welche die wenigsten von uns je gefahren sein dürften. Toll, wir durften auch die vorbeiziehende Landschaft geniessen, sitzend natürlich. Ganz nebenbei erfuhren wir von ihm, dass die Strasse Alba - Cortemilia von FIAT als Teststrecke benutzt wird.
 
Beim Corso Agnelli 200, Ingresso 5, stiegen wir auf einen konzerneigenen Personenbus um und fuhren etwa einen Kilometer ins Areal der Mirafiori-Nord-Werke. Man stelle sich vor, die gesamte FIAT-Group arbeitet in Turin auf einer Gesamtfläche von 30ha, flächenmässig eine Stadt in der Stadt. Nun hiess es auf Trenini, elektronische Kleinzüge, umsteigen; wir hatten eine Führung in deutscher und eine in italienischer Sprache bestellt. Schutzbrillen auf und Kopfhörer montieren! Leider haben teils 'Ohrwürmer' ihren versprochenen Dienst nicht ganz zur Zufriedenheit aller Teilnehmer absolviert, ein paar Aussetzer waren schon zu vermelden. Nun gings ab auf die Tour ins Werk, zuerst wurde uns das Verschweissen und Nieten der Fahrzeuggehäuse erklärt, deren Stichprobenkontrolle auf Toleranzen, dann Schritt für Schritt das Montieren und 'Heranwachsen' zu ausgewachsenen Autos. Wir sahen die Montagegruppen beim manuellen und teilautomatisierten Zusammenbau, vollelektronische Fertigungsstufen und führerlose Materialzubringer. Das Spektrum an Technologie für Technikinteressierte ist einfach grossartig und lädt eigentlich zur längeren Betrachtung und Verfolgung der diversen Arbeitsschritte ein. Aber der Zeitrahmen ist begrenzt und etwas nach 12.00 Uhr trafen wir im Motor Village ein.