Jahresausflug vom 10. Juni nach Albisola

 

                   Gespannt fuhren wir pünktlich Richtung Meer. Jeder hatte genügend Platz im Bus und nach einer kurzen Begrüssung gabs die Programmerläuterung und Infomaterial über die Keramik.

In Albisola angekommen, musste zuerst ein Kaffee daher, damit überhaupt alle Aufnahmebereit waren. Dann wurde uns bei Gaggero ( Keramikmanufaktur) gezeigt, wie einfach so eine Vase entsteht; wenn man es kann!Filigrane Zeichnungen wurde von flinken Frauenhänden auf Ton gemalt. Da aber keiner das grosse Portemonnaie mitgenommen hatte, blieben die Einkäufe im kleinen Rahmen. Aber wir bekamen einen ersten Eindruck von der Welt der Keramik.

In der Keramikschule angekommen, wurden wir von den Lehrerinnen Francesca und Michela empfangen und instruiert und jeder bekam einen Klumpen Lehm. Mit geschlossenen Augen begannen wir unser Objekt zu formen und schon bald entstanden Kunstwerke. Mit der tatkräftigen Hilfe von Michela und ihrem künstlerischen Auge, gabs Tipps über Mustergebung und Feinarbeit. Wir bemalten den nassen Lehm und jetzt sind alle sehr gespannt, was nach dem Brennen und Glasieren rauskommt.Auch hier bekamen wir nochmals Weiterbildung über die Geschichte der Entstehung und Entwicklung der Keramik in Albisola. Danke Francesca, es war spannend.

Jetzt waren wir aber hungrig und darum ging es flink, mit einigen Kilo Lehm bewaffnet zum Bus und ins „Fiore“ zum Essen. Wir wurden mit Ligurischen Spezialitäten verwöhnt und von einem „Speedy Gonzaleskellner „ professionell bedient. Ausser der lärmigen Strasse, war es sehr gut.

Schweizer Freunde vom Circolo in San Remo kamen noch dazu und nach dem reichhaltigen Essen teilten wir uns auf. Einige gingen Baden und wir besichtigten noch kurz die eigene Bierproduktion vom Restaurant und dann die Strandpromenade mit all den verschiedenen Kunstwerken aus Keramik. Die Heimreise verbrachten viele schlafend. Die vielen Eindrücke mussten zuerst einmal verdaut werden. Danke unserem Chauffeur Emanuele, der uns alle sicher und heil wieder nach Hause brachte.

Vielleicht hat der eine oder andere einen Anreiz bekommen sich weiter mit dieser herrlichen Materie Lehm zu beschäftigen, so dass wir auch mal eine Circolovernisage veranstalten könnten.

Lasst euch weiter inspirieren.

Babette Schindler

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