Lottoplausch vom 12. Februar 2010
Lotto ist und bleibt ein Glückspiel. Das hat sich wieder einmal am diesjährigen Anlass gezeigt. Und zwar mehrfach:

Wetterglück: In den letzten paar Jahren scheint der hartnäckige Winter auch im Südpiemont das Gerede um den Klimawandel Lügen zu strafen. Immer wieder schlägt die weisse Pracht zu und bleibt dann „lässig“ liegen. Doch gerade am 12. Februar, unserem Lottotag 2010, tat sich glücklicherweise im Himmel ein grosses Fenster auf – und die meisten, die sich zum Lotto angemeldet hatten, konnten nach Bubbio ins Teresia fahren.  Einige blieben leider zu Hause (dabei hatte die Winterolympiade noch gar nicht begonnen) – was dazu führte, dass der Gabentisch für die rund 30 Anwesenden ziemlich üppig aussah.

Spielglück: Das Glück – das hat sich auch diesmal wieder gezeigt – ist wählerisch. Es verhält sich recht launisch: die einen überhäuft es, die anderen verschmäht es. Dieses Mal trieb es seine Launen fast auf die Spitze: so gewann ein Ehepaar beide Bergpreise und konnte damit die üppigen Früchtekörbe einheimsen. Bei anderen türmten sich dann die Fasnachtschüechli und Schenkeli der Migros auf; echt beliebt waren auch die verschiedenen Schoggispezialitäten. Fast ausgestorben sind anscheinend die Whisky-Liebhaber – da fanden Campari und andere Schnäpse rascher Abnehmer. Die Kehrseite der Medaille war natürlich, dass einige leer ausgingen. Wie man weiss, dürften sie das nächste Mal zuschlagen.

Zahlenglück: Wie letztes Jahr führte Peter souverän durch die Zahlen: obwohl er unparteiisch wie die blinde Justitia die Nümmerli aus dem roten Sack klaubte, hatte man das Gefühl, dass es gewisse Zahlen bei jeder Runde schafften und andere nie. Fast punkt 18.00 war’s Schluss mit dem Lotto - infolge mehrfacher Preisträger in derselben Runde war der Gabentisch dann doch vollständig abgeräumt. Gut gelaunt - und einige schwer beladen - machten sich die ersten auf den Heimweg. Die übrigen blieben noch zum Nachtessen (Thonmousse, Spaghetti, Kalbfleischplätzli mit Gemüsebeilage, Dessert und zusätzlich knabberfrische „Bugie“ samt der Trinksame). Man liess den Nachmittag Revue passieren und tauschte manchen guten Tipp aus…