Freitag, 26. September, Wandertag des Circolo, in unserer Agenda fett eingetragen.

Der Tag versprach Bilderbuchwetter. Am Morgen noch recht kühl, mit Jacke ausgestattet, fuhren wir mit dem Auto zum angegebenen Parkplatz in Moretti.

Über 30 Wanderlustige fanden sich dort ein.

Zuerst ein wenig der Strasse entlang, bogen wir dann auf einen schmalen Weg, der uns auf den Bric Berton führte. Man merkte schnell, dass hier bereits Mittelmeerklima herrscht. Wir wanderten an Eichen-,  Kiefer-, Pinienbäumen  und vielen Wachholderbüschen vorbei. Wer gut hinschaute, sah auch einige Prachtexemplare von Pilzen…ob essbar oder nicht sei dahingestellt. An einer lichten Stelle mit einer grandiosen Aussicht genossen wir den Blick ins Tal hinunter und nach Ligurien. Das Meer sah man nicht, konnte es aber förmlich riechen.

Auch die sechs Hunde genossen es, ganz ohne Leinenzwang und natürlich auf vier Pfoten, diesen schmalen Pfad hinaufzusteigen, nach vorne oder nach hinten zu einem „Gspänli“ zu rennen, aber doch nie, ohne sein Herrchen oder Frauchen aus den Augen zu verlieren.

Rückblick Herbstwanderung vom 26. September 2014

 

 

 

Im Gänselimarsch und langsam doch vom Hunger angetrieben,  meisterten wir auch den letzten Aufstieg auf dem schmalen, steilen Pfad  und gelangten nach einer Stunde Marschzeit an unseren Rastplatz, wo bereits zwei Grills aufgestellt waren und nur noch auf die mitgebrachten Würste, Plätzli oder Spiessli warteten. Der Grillduft lag auch schon in der Luft. Nun wurden auch noch die begrüsst, die mit dem Auto anfuhren. In geselliger Runde genossen wir unser Mittagessen aus dem Rucksack und plauderten über dies und das.

Durch die Bäume hindurch konnte man über der gegenüberliegenden Talseite den Mt. Beigua, den Mt. Rama und den Passo de Faiallo sehen. Wer konnte mich darüber besser informieren als Peter Bühler…..

Gesättigt und frohgelaunt nahmen wir den Abstieg unter die Füsse. Diesmal war es ein breiter schöner Weg. Gut durchdacht von Max, unserem Organisator, wer weiss ob nach ein, zwei Gläser Wein jeder heil den schmalen Pfad runtergekommen wäre?

 Wir hatten zwar eine etwas längere Anfahrt, aber es hat sich gelohnt.

Ruth Fiorentino